Fachtagung „Demokratie und Gleichstellung unter Druck – emanzipatorische Perspektiven und Strategien“

18.–19. Juni 2026 | München

Demokratie und Gleichstellung sehen sich zunehmend Herausforderungen durch Rechtsextremismus, Antifeminismus und gesellschaftliche Polarisierung ausgesetzt. Wie können wir Handlungsspielräume verteidigen, solidarische Praxen stärken und demokratische Räume neu gestalten?

Die zweitägige Fachtagung verbindet feministische, intersektionale und demokratietheoretische Perspektiven. In Vorträgen, Workshops und Fishbowl-Diskussionen werden Herausforderungen und Gegenstrategien diskutiert. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Vorträge & Diskussionen:

  • Clarissa Rudolph (OTH Regensburg): Demokratie – Herausforderungen und Gefährdungen
  • Andrea Rothe (München Klinik gGmbH) & Michael Knabel (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz): Gesetze als Instrumente zur Förderung oder Verhinderung guter Gleichstellungsarbeit – am Beispiel des neuen Bayerischen Gleichstellungsgesetzes
  • Gabriele Fischer & Antonia Rode (HS München): (K)ein Einzelfall – (k)ein Einzeltäter – (k)ein Gedenken? 10 Jahre nach dem rechten und rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum in München  
  • Jessica Hoyer & Clarissa Rudolph (RESAG/OTH Regensburg): Gleichstellungsarbeit im Fokus der extremen Rechten
  • Matthias Lorenz & Renate Bitzan (RESAG/Technische Hochschule Nürnberg): Die Soziale Arbeit als umkämpftes Feld – rechtsextreme Einflussnahmen und Gegenstrategien
  • Gundula Ludwig (Universität Innsbruck): Feministische Politiken der Sorge und des Lebens als Utopie und Notwendigkeit in Zeiten der politischen Kipppunkte

Workshops:

  • Barbara Thiessen & Mina Mittertrainer: Politische Partizipation junger Frauen in ländlichen Räumen
  • Mary Opio Göres: Dekoloniale feministische Praxen
  • Noa Kretschmer: Minderheitenstress verstehen – und damit umgehen
  • Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Bayern: Feindbild Gender – von Gleichstellung bis Lebensschutz
  • Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Bayern: Bedroht zu werden gehört nicht zum Jobprofil – Sicherheit vor allem im digitalen Kontext
  • Christopher Fritzsche & Romy Stangl: Gleichstellungsarbeit in kleinen Kommunen: Antifeminismus und Gegenstrategien
  • Meltem Kulaçatan: Widerstandspotenziale in der Sozialen Arbeit
  • Monique Ritter & Bernadette Rohlf: Antifeministische Praktiken in der Wissenschaft

Veranstalter*innen

Die Tagung wird organisiert vom Forschungsprojekt RESAG, der Frauenakademie München (FAM), der Landeskoordinationsstelle gegen Rechtsextremismus in Bayern (LKS) sowie dem Netzwerk Genderforschung und Gleichstellungspraxis Bayern (NeGG).

Merken Sie sich den Termin vor! Weitere Informationen folgen in Kürze.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Gülcin Abbaszade, Renate Bitzan, Birgit Erbe, Gülten Gizem Fesli, Ulrike Haerendel, Jessica Hoyer, Matthias Lorenz, Monique Ritter, Andrea Rothe, Clarissa Rudolph und Mitarbeiter*innen der LKS 

Einlassvorbehalt: 

Die Veranstaltenden sehen sich demokratischen Werten verpflichtet. Die Abwertung von Menschen, beispielsweise aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Glauben oder sexueller Orientierung wird in dieser Veranstaltung nicht geduldet.
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Gruppierungen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, antifeministische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. durch solche Äußerungen stören, sind von der Veranstaltung entschädigungslos ausgeschlossen.

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