Nationalistische Narrative und der lange Schatten der Vergangenheit: Die Türkei und der Völkermord an der armenischen Bevölkerung

Der Völkermord an den Armenier*innen ist ein schwieriges Thema in der Türkei. Nationalistische Narrative leugnen das Gewaltverbrechen, und die Untersuchung der ideologischen Kontinuitäten zwischen dem späten Osmanischen Reich und der heutigen Türkei ist eine höchst aufgeladene politische Frage.
Dieser kurze Impulsvortrag untersucht einige dieser Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die postmigrantische Gesellschaft in Deutschland sowie allgemeine Fragen und Herausforderungen des globalen Erinnerns.

Kurzbiographie
Dr. Christin Pschichholz ist Hauptdozentin an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) der Universität der Polizeien des Bundes und der Länder, sowie Postdoktorandin in der DFG-Forschungsgruppe „Militärische Gewaltkulturen – Illegitime militärische Gewalt von der Frühen Neuzeit bis zum Zweiten Weltkrieg“. Der Titel ihrer Habilitationsschrift lautet: „Bevölkerungsgruppe als Manövriermasse. Das Deutsche Reich und der Genozid an den Armeniern als koloniale Verflechtungsgeschichte“.

Einlassvorbehalt und Anmeldung

Zutritt nur unter Einlassvorbehalt und nach vorheriger Anmeldung!

Die Veranstaltenden behalten sich vor, die Teilnahme auf angemeldete Personen zu beschränken. Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist für jede Veranstaltung einzeln erforderlich. Bitte melden Sie sich mindestens 3 Tage vor den Veranstaltungen, die Sie interessieren, per E-Mail an: projekt-retra@oth-regensburg.de.
Nach Zusage durch die Veranstaltenden erhalten Sie per E-Mail eine Anmeldebestätigung sowie kurz vor der Veranstaltung den Zugangslink zur Videokonferenz

Inhaltlicher Hinweis

Diese Veranstaltungsreihe behandelt Themen wie Rassismus, politische Gewalt, Antisemitismus und Rechtsextremismus. Manche Inhalte können belastend sein.

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